Guangzhou OMTER Leather Co., Ltd

Guangzhou OMTER Leather Co., Ltd

Die China Leather Industry Association (CLEIA) hat auf eine gemeinsame Initiative reagiert, die optimierte EUDR-Kontrollanforderungen für Lederprodukte fordert.

2026 04/27

Kürzlich hat der International Leather Council zusammen mit globalen Industrieorganisationen aus den Bereichen Fleisch, Rohhäute und Leder einen gemeinsamen Brief an die Europäische Kommission übermittelt, in dem er sich auf die Auswirkungen des EU Zero Forest Deforestation Act (EUDR) auf den internationalen Handel mit Rindsleder und Leder konzentriert. Die CLEIA hat aktiv auf diese branchenweite gemeinsame Aktion reagiert.
Die Kernforderungen dieses gemeinsamen Schreibens sind: alle Rindshäute, Rohhäute und Lederprodukte der Zollkategorie HS41 aus der Kontrollliste Anhang 1 des EU-Gesetzes gegen Waldabholzung zu streichen; und die EU aufzufordern, der Liste keine neuen Schaffell-, Ziegenleder- und verwandten Lederprodukte hinzuzufügen.
Die globale Lederindustrie argumentiert einhellig, dass es derzeit keine wissenschaftlichen Beweise für einen direkten Zusammenhang zwischen Rohhaut- und Lederproduktion und Abholzung gibt. Die zwangsweise Aufnahme von Lederprodukten in die Kontrollliste wird das Ziel der Verhinderung der Entwaldung nicht erreichen und stattdessen unzumutbare technische Handelshemmnisse schaffen.
Die europäische Lederindustrie ist in hohem Maße von importierten Rohstoffen abhängig, und die strengen geografischen Anforderungen des Gesetzes und die Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit in der gesamten Kette sind für die meisten globalen Lieferanten schwer umzusetzen. Hohe Compliance-Kosten werden die Produktionskosten für Gerbereien in der EU in die Höhe treiben, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie schwächen und sogar zu Fabrikschließungen und Arbeitsplatzverlusten führen.
Darüber hinaus wird eine übermäßige Regulierung dazu führen, dass große Mengen hochwertiger Rohhäute weggeworfen oder ineffizient verarbeitet werden, was die CO2-Emissionen erhöht und den Markt dazu zwingt, hochgradig umweltschädliche petrochemische synthetische Materialien zu verwenden, was völlig im Widerspruch zu den ursprünglichen Absichten der EU einer Kreislaufwirtschaft und einer umweltfreundlichen Entwicklung steht.
Die globale Lederwarenindustrie fordert die EU auf, die Auswirkungen der Politik objektiv neu zu bewerten, unangemessene Beschränkungen für Lederrohstoffe aufzuheben und eine stabile, konforme und nachhaltige Handelsentwicklung der globalen Lederlieferkette sicherzustellen.